Sehenswertes in Ochsenwerder
Sehenswert ist die gesamte Naturlandschaft - ein Dorf zwischen den Elbdeichen, geprägt von Land-wirtschaft und Natur.

Stellenweise findet man nahezu unberührte Natur. Zahlreiche Bracks säumen die Elbdeiche - stumme Zeugen alter Deichbrüche bei Sturmfluten - heute idyllische Binnengewässer.

Hinter den Deichen ducken sich romantisch die Wohnhäuser. Manche sind mehrere hundert Jahre alt.

Besonders sehenswert ist der Dorfkern von Ochsenwerder mit der Kirche von 1674 und dem Pastorat von 1634 - das älteste Pastorat der Vier- und Marschlande. Beide gruppieren sich um das Pastoren-brack und bilden zusammen ein malerisches Ensemble, das unter Denkmalschutz steht. Die Kirche stammt aus den Jahren 1673/74 und enthält noch Inventar aus der vorherigen Kirche, wie z.B. den farbenprächtigen Altar von Hein Baxmann aus dem Jahre 1633. Auch die Kanzel ist sehenswert und wird Hein Baxmann zugeschrieben, ebenso das Juratengestühl.

Natur
Deichpartie
Alte Häuser
Tatenberger Schleuse
Besonders erwähnenswert ist die Orgel aus dem Jahre 1708, ein Werk des Orgelbaumeisters Arp Schnittger. Der heutige Turm stammt aus dem Jahre 1740. Bis dahin hatte man auch in Ochsenwerder einen hölzernen Glockenturm - wie bei vielen Kichen in den Vier- und Marschlanden.

Die Tatenberger Schleuse wurde zwischen 1950 und 1952 gebaut. Die Schleusenkammer mit elektrischen Schiebetoren erhielt eine Länge von 120m und eine Breite von 12 m. Durch die Tatenberger Schleuse erfolgte eine völlige Abdämmung der Dove-Elbe, die seitdem nicht mehr den Gezeiten ausgesetzt ist. Die angrenzenden Deiche wurden zu Schlafdeichen.